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Historie

2012 - Das 1. Jahr in der Regionalliga

Das erste Regionalligajahr für die Dragons hatte es in sich. Typisch für einen Aufsteiger aus einer der Oberligen wurde man als Direktabsteiger gehandelt. Dies war auch zunächst naheliegend, da Johannes Hoppe, der Quarterback vom Vorjahr, aus beruflichen Gründen weiterziehen musste.

Wieder vor der Frage stehend, wie man diese Position ausgleichen könne, entschlossen sich die Dragons einen amerikanischen Austauschstudenten aus den Staaten einzuladen, um für die Dragons als Quarterback zu agieren. Dies war für die Dragons eine Premiere in der gesamten Vereinsgeschichte. Dieser Spieler war kein bezahlter Spieler, wie in anderen Teams üblichen.

Der Kontakt kam über einen Spieler der Dragons, Dominik Platen, zustande, welcher an der Universität von Huntingdon in Alabama studierte und in seiner Freizeit dem dortigen Divison III College-Team Huntigdon Hawks angehörte. Platen spielte schon im Vorjahr im Wechsel am College und in seinen Semesterferien bei den Dragons in Deutschland. So sollte die Saison aufregend beginnen.

Sowohl Platen, als auch Quaterback Zach Welch konnten erst zum zweiten Saisonspiel einsteigen, sodass das erste Saisonspiel gegen die Badener Greifs ohne sie stattfinden musste. Als Absteiger aus der zweiten Bundesliga galten die Greifs als Kandidat für den Aufstieg. Das Spiel in Karlsruhe ging nach einer schwachen Leistung mit 30:03 verloren.

Im zweiten Spiel der Saison waren nun Heimkehrer Dominik Platen in der Defense und Quarterback Zack Welch mit von der Partie, allerdings war man noch uneingespielt und unabgestimmt. So musste man im Spiel bei den Fighting Farmers in Montabaur eine 30:07 Niederlage hingenommen werden.

Auch das dritte Spiel der Saison, dieses bei den Ravensburg Razorbacks, ging verloren. Allerdings war hier die Niederlage mit 07:06 wesentlich enger. Nun war der Knoten geplatzt und das nächste Spiel, wieder auswärts, diesmal bei den Weinheim Longhorns konnte mit 27:13 gewonnen werden.

Nach vier Auswärtsspielen stand nun das erste Heimspiel der Saison an. Im Waldstadion traten die Dragons vor ungefähr 800 Zuschauern gegen die Badener Greifs an. Durch das deutlich verlorene Hinspiel und die guten Ergebnisse der soweit ungeschlagenen Greifs schien die Sache klar und eine weitere Niederlage besiegelt. Aber so leicht wollten sich die Dragons nicht aufgeben. Sie traten mit 50 Mann, der höchsten zugelassenen Spielerzahl, an und besiegten mit einem deutlich besser eingespielten Zach Welch, sowie einem gut aufgelegten Team die Greifs im letzten Spielzug mit 21:20.

Die Greifs hatten Zweifel an der Richtigkeit einiger Schiedsrichterentscheidungen und erhoben Einspruch, dem zunächst stattgegeben wurde. Dies hätte eine Neuansetzung des Spiels zur Folge gehabt. Die Dragons wollten sich den Sieg nicht nehmen lassen und erhoben wiederum gegen diese Entscheidung Einspruch. Diesem wurde stattgegeben und das ursprüngliche Ergebnisse beibehalten.

Von diesem unerwarteten Sieg beflügelt traten die Dragons im nächsten Spiel ebenfalls im Waldstadion gegen die Böblingen Bears an und gewannen vor 500 Zuschauern gegen den anderen Aufsteiger mit 21:08.

Für die weiteren drei Heimspiele mussten die Dragons das Heimspielfeld im Waldstadion verlassen und auf dem heimischen Kunstrasenplatz des MTV spielen. Vor dieser wesentlich kleineren Kulisse ging das nächste Spiel gegen die Freiburg Sacristans unglücklich mit 00:14 verloren. Die Dragons zogen aus dieser Niederlage neue Motivation. Gegen die Montabaur Fighting Farmers um Runningback Adam Anderson wollte man nicht noch einmal verlieren. Diesen Ausnahmeathleten hatte man im Hinspiel nicht stoppen können. Für das Rückspiel hatte man sich vorbereitet und gewann das Spiel mit 10:07.

Im letzten Heimspiel der Saison traten die Dragons gegen die sieglosen Weiheim Longhorns an und gewannen mit 30:14.

Als letztes Saisonspiel stand das Auswärtsspiel bei den Albershausen Crusaders an. Diese brauchten einen Sieg um noch eine Chance auf den Verbleib in der Liga zu haben. Die Crusaders gewannen das Spiel mit 20:14 im letzten Spielzug.

Insgesamt schloss man die Saison mit einer Bilanz zu 5:5 (fünf Siege und fünf Niederlagen) ab. Dies ist aus der Sicht der Coaches und der Verantwortlichen ein akzeptables Ergebnis für die erste Regionalligasaison.

2011 - Das Aufstiegsjahr

In diesem Jahr spielten die Dragons als favorisierter Aufstiegskandidat in der Oberliga Mitte und wurden ihrer Rolle mehr als gerecht. Glücklicherweise fand Quarterback Johannes Hoppe den Weg nach Gießen, nachdem er mehrere Jahre beim GFL-Team der Marburg Mercenaries als zweiter Quarterback auflief.

Hoppe verstärkte die Dragons somit auf der Position des Quarterbacks, die zu Beginn des Jahres noch unbesetzt war. Somit erhielt die Offense eine neue Schlagkraft, welche sich später in der Gesamtwertung ablesen lies.

Die Dragons erzielten in diesem Jahr Gesamt-Touchdown-Punkte von 395:34. Die Marke von 400 Touchdownpunkten in der Gesamtwertung wird nur selten erreicht bzw. überschritten. Genauso sind gerade einmal 34 zugelassene Gegenpunkte eine überaus starke Leistung der Defense. Von zehn Spielen in der Saison verloren die Dragons kein einziges und wurden verdient Oberligameister 2011 mit einer Perfect-Season.

2010 - Unglücklich Zweiter!

Hatten die anderen Teams der Oberliga Mitte den Dragons kaum etwas entgegenzusetzen, so waren die frisch abgestiegen Mainz Golden Eagles stärkster Widersacher der Dragons. Während man die restliche Liga weitestgehend kontrollieren konnte, so hatte man gegen Mainz schwer zu kämpfen und schenkte sich auf beiden Seiten keinen Zentimeter.

Obwohl die Dragons hier von Anfang im Hinspiel gegen Mainz dominierten und dem Ex-Regionalligateam ordentlich einheizte, ihnen keine Chance zur Entfaltung ihres Angriffsspiels lies, trifft hier einer bekanntesten Sätze des American Footballs zu:"Ein Spiel hat immer 4 Quarter". Im letzten Spielviertel gelang es den Mainzern einen Pass der Dragons abzufangen und anschließend mit auslaufender Uhr mit 13:10 zu gewinnen.

Dass Rückspiel verlief ähnlich, nur das die Dragons hier einem 0:3 (Fieldgoal) hinterherjagten. Da die Mainzer zwischenzeitlich gegen Kassel verloren hatten, war es für die Dragons noch möglich an die Spitze zu klettern und aufzusteigen. So gelang es ihnen im 3. Quarter ein Touchdown zur 7:3 Führung zu erzielen. Die Mainzer schlossen noch einmal mit einem Fieldgoal mit 7:6 auf. Genug um noch gewinnen zu können. Es reichte jedoch nicht im direkten Vergleich, um an Mainz vorbei an die Spitze ziehen zu können. Umso brisanter war das Rückspiel, wollten doch beide Teams unbedingt aufsteigen. Auch hier wurde der Spieß in den letzten Spielminuten umgedreht und zum 7:12 Endstand besiegelt.

Verbittert blieben die Dragons auf dem 2. Platz sitzen, um nicht wie erhofft aufzusteigen. Die Saison 2011 wurde umso spektakulärer!